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Betäubungsmittelrecht in München

Wann liegt ein strafbarer Besitz von Drogen vor

Eine kleine Menge Betäubungsmittel zum Eigenkonsum in der Schublade – was ist denn schon dabei? So oder so ähnlich denken vor allem viele Jugendliche. Doch dies ist eine äußerst leichtsinnige Herangehensweise an das Thema Drogen, denn in Wahrheit ist bereits der Besitz einer verschwindend geringen Menge strafbar. Das deutsche Betäubungsmittelgesetz (BtmG) gibt hierbei die maßgeblichen Richtlinien vor und legt fest, dass jeder Umgang mit Betäubungsmitteln ohne behördliche Genehmigung strafbar ist. In unserer Rechtsanwaltskanzlei in München sind Sie mit Ihren Fragen rund um das Betäubungsmittelstrafrecht an der richtigen Adresse, denn wir kümmern uns mit Sensibilität und dem nötigen Fachwissen um all Ihre Belange!

Ist der Eigenkonsum von Drogen strafbar?

Ob für den Fremd- oder den Eigenkonsum gedacht – durch den ungenehmigten Besitz von Betäubungsmitteln machen Sie sich strafbar. Handelt es sich um eine kleine Menge, sieht die Staatsanwaltschaft unter Umständen von einer Strafverfolgung ab. Allerdings gibt es keine Gewähr für das Einstellen des Verfahrens. Denn die Polizei hat eine Strafverfolgungspflicht zu erfüllen, die in der Regel folgende Maßnahmen vorsieht:

  • Vorläufige Festnahme
  • Körperliche Durchsuchung
  • Einleitung eines Ermittlungsverfahrens
  • Mitteilung an die Führerscheinstelle
  • Durchsuchung der Wohnung
  • Bei Personen unter 18 Jahren Durchsuchung der Wohnung der Eltern

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Rechsanwältin für Strafrecht bei der Arbeit

Drogenkonsum am Steuer – Wann droht der Führerscheinentzug?

Ob Alkohol oder andere bewusstseinserweiternde Substanzen: Wer am Steuer mit berauschenden Mitteln erwischt wird und entsprechende Ausfallerscheinungen zeigt, muss mit einem sofortigen Entzug der Fahrerlaubnis rechnen. Dabei macht es keinen Unterschied, welche Drogen im Blut nachgewiesen werden. Sollten beim Fahrer keine Ausfallerscheinungen auftreten, kann dies u.U. nicht als Straftat, sondern lediglich als Ordnungswidrigkeit gewertet und mit einem Bußgeldbescheid geahndet werden. Aber auch das geht in der Regel mit einem mindestens einmonatigen Fahrverbot einher.

Entzug der Fahrerlaubnis bei Drogenkonsum außerhalb des Straßenverkehrs

Entgegen der Erwartung vieler kann auch der einmalige Konsum harter Drogen zu einem Verlust des Führerscheins führen, auch wenn man nicht am Steuer erwischt wurde. Dieser Fall tritt ein, sobald sich ein Fahrer als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen erweist, was vor allem beim Konsum von Betäubungsmitteln gegeben ist. Ausnahmen bilden Alkohol und Cannabis. Bei diesen wird ein gelegentlicher Konsum toleriert, sofern die betroffene Person den Drogenkonsum und die Teilnahme am Straßenverkehr einwandfrei trennen kann. Anders verhält es sich beim gemischten Konsum dieser Rauschmittel. Bei einer Kombination aus Alkohol und Cannabis kann die Fahrerlaubnisbehörde davon ausgehen, dass der Fahrer zum Führen von Kraftfahrzeugen ungeeignet ist und einen Entzug des Führerscheins anordnen. Wenden Sie sich in einem solchen Fall gerne an unsere Kanzlei in München – wir stehen Ihnen in juristischen Angelegenheiten kompetent zur Seite, egal ob hier in München beim Kreisverwaltungsreferat (KVR) oder bei dem für Sie zuständigen Landratsamt.

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Wann wird ein Strafverfahren eingestellt?

Bei Drogenmissbrauch handelt es sich keinesfalls um ein Kavaliersdelikt. Dennoch kann die Staatsanwaltschaft in bestimmten Situationen das Verfahren gegen die beschuldigte Person einstellen. Dies ist allerdings in den folgenden Fällen ausgeschlossen:

  • Das Vergehen wird als Handel mit Drogen bzw. Rauschmitteln eingestuft
  • Die Straftat wurde in Schulen, Jugendheimen, Kasernen etc. begangen
  • Die Tat könnte Kindern & Jugendlichen Anlass zur Nachahmung geben

All diese Aspekte sind im Einzelnen im Betäubungsmittelgesetz (BtmG) geregelt. Aufgrund der Komplexität der Rechtsmaterie ist das rechtzeitige Hinzuziehen eines Anwalts zu empfehlen. In unserer Kanzlei in München beraten wir Sie gerne ausführlich zu Ihren rechtlichen Möglichkeiten – denn die Zufriedenheit unserer Mandanten liegt uns besonders am Herzen!